Geschafft!!!

Mein Mantelprojekt ist beendet und zum Glück rechtzeitig bevor es zu warm für den Mantel wird.




Die Verschlüsse waren doch recht aufwendig in der Herstellung. Das Leder musste zum Teil gedoppelt werden. Dafür musste der passende Kleber besorgt werden. Für ausreichend Druck beim Klebevorgang sorgte die Blumenpresse meiner Tochter.


Leider habe ich die Verschlüsse erst seitenverkehrt aufgenäht und musste sie wieder abtrennen. Ich hoffe das Leder reißt nicht irgendwann ein weil es mittlerweile so zerlöchert ist.

Alles in allem war ich froh als ich endlich den Saum schließen konnte. Hier noch ein Foto meiner Saumverarbeitung.Ich schneide mit 4cm Saum zu und verstärke diesen mit Einlage. Ungefähr auf 2cm Höhe Nähe ich den Saum von innen leicht an. Das Futter hat 3cm Saum und beides wird mit einer NZG von 1cm zusammen genäht. Eine Lösung die sich schon ein paar mal bewährt hat.

Mehr zur Entstehungsgeschichte des Mantels gibt es hier und hier.

Hiermit verlinkt zum MMM.

Gestricktes

Ich stricke ja eigentlich sehr gern, nur im Abschluss der Projekte hapert es. Dementsprechend tummelt sich hier einiges unvollendetes.

Aber diesen Pullover habe ich fertig gestellt. Die TopDown Methode hat den Vorteil das sich die abschließenden Näharbeiten in Grenzen halten. Die Anleitung ist “il grande favorito” von Isabell Kraemer über ravelry. Die Wolle ist von KKK Klaus Koch Kollektion und nennt sich Mohairstyle. 


Und hier der Link zum MMM.

Mal schnell zwischendurch 

Die Fertigstellung des Mantels verzögert sich. Ich warte auf den bestellten Teflonfuß um das Leder besser verarbeiten zu können.

Das Tochterkind profitiert von der Wartezeit und bekommt eine neue Tasche.


Der Schnitt nennt sich Phöbe und ist kostenlos hier erhältlich. Die Stoffe waren noch in der Restekiste und ich bin froh das sie eine Verwendung gefunden haben.


Die Stickerei hat sich das Töchterchen so ausgesucht und sie befindet sich auf beiden Seiten der Tasche. Die Datei ist von Anja Rieger. Schlicht und nicht zu kitschig trifft sie meinen und den Geschmack der Tochter.


Statt das kleinen Überschlags mit Knopf habe ich mich für eine Innentasche mit Reißverschluss entschieden. So sind Handy und Geldbörse sicher aufgehoben.

Und da es heute so schön zum Creadienstag passt verlinke ich hierhin.

Hosenklassiker zum MMM

Meine letzte Marlenehose ist schon ziemlich abgetragen und deshalb musste Ersatz her.

Ich habe meinen alten Hosenschnitt heraus gekramt und ein paar Anpassungen auf meinen aktuellen figürlichen Zustand gemacht. Zum Glück hat das gut geklappt. Ich wollte ungern einen neuen Hosenschnitt aufstellen.



Leider kann man auf Grund des dunkelblauen Stoffes keine Details erkennen. Den Wollstoff habe ich von irgend einem Stoffmarkt. Er trägt sich sehr angenehm und ich ärgere mich etwas die Hose nicht schon früher fertig gestellt zu haben. Sie musste 8 Wochen warten bis ich endlich den Saum genäht habe und sie fertig war.

Mehr selbst genähtes gibt es hier

Altes und Neues 

Endlich schafft es auch mein aktueller Lieblingsschnitt in den Blog.

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Das Schnittmuster ist von Trendschnitt. Ich bin mehrere Wochen drum herum geschlichen da er doch recht teuer war. Schließlich habe ich ihn doch über dawanda bestellt und es nicht bereut. Der Schnitt kommt als Mehrgrößenschnitt auf festem Papier mit einer sehr ausführlichen bebilderten Anleitung. Darin waren einige Kniffe die ich so noch nicht kannte.

Und jetzt noch zum Alten. Der Rock darunter ist ein wiederbelebter Schwangerschaftsrock von vor 8 Jahren.

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Ich habe es endlich geschafft den Jerseybund abzutrennen und durch einen Sattel aus einem Stoffrest des Originalstoffes zu ersetzen. Übrigens ein wunderschöner Tweed aus Wolle und Seide vom ersten Stoffmarkt meines Lebens in Maastricht vor über 10 Jahren. Die Schnittidee ist aus einer alten Patrones. Umgesetzt habe ich ihn auf der Basis meines Grundschnittes.

Und hier der Link zum MMM.

MMM im Langzeitprojekt

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Für diesen Rock habe ich unverhältnismäßig lang gebraucht. Locker 3 Monate hat es gedauert um ihn fertig zu stellen. Erst gefiel mir die von Burda angedachte Bundlösung mit dem Ripsband nicht. Also nähte ich einen normalen Bund dran. Der erschien mir zu dick und musste wieder weichen. Also doch Ripsband! Allerdings war es nicht so einfach welches zu bekommen. Und um die Sache rund zu machen habe ich in der ganzen Zeit auch noch abgenommen und der Rock musste noch einmal komplett angepasst werden.

Die Idee des Schnittes stammt aus der Burda 12/2013. Erstellt habe ich ihn selbst auf der Basis meines Grundschnittes. Die Wickeloptik bot sich an um die letzten Reste des Kunstleders von meinem Chloe-Mantel zu verarbeiten.
Er trägt sich sehr angenehm und auch mit dem Ripsband als Bund bin ich jetzt sehr glücklich.
Und hier noch der Link zum MMM.

Kleid Burda 11/2012

Schon seit Wochen ist dieses Kleid fertig. Aber erst heute Morgen konnte ich mich aufraffen die Knöpfe anzunähen.

Mit der Weste von letzter Woche.

  
Schnell die Weste ablegen.

  
Ohne geht auch, aber mit gefällt es mir besser.

  
Der Stoff ist vom Stoffmarkt in Aachen. Die einzige Änderung am Schnitt sind die Knöpfe an den Manschetten. Burda sieht da Schlupfmanschetten vor. Unsicher bin ich noch bezüglich des Kragens. Er ist ungewohnt groß.

Hier  der Link zum MMM.

Weste Burda 11/2012

Im Moment habe ich die Burda wieder für mich entdeckt und schon ein zwei Sachen genäht. Dieses Mal habe ich mich für eine Weste entschieden. Ich wollte eine die nicht so klassisch aussieht und vor allem auch über meinen Romanitkleidern tragbar ist.

  
Der Stoff ist vom Lütticher Stoffmarkt im Herbst. Ein etwas dickerer Wollstoff mit ganz leichtem Glitzer und ein wirklich hervorragendes Kunstleder welches ich schon für diesen Mantel verwendet habe. Leider habe ich nicht mehr gekauft. Aber er war mit 18€ pro Meter auch kein Stoffmarktschnäppchen.

Und hier noch der Link zum MMM.

Ein Chaneljäckchen ist keine Zauberei

Im Sommer war ich in der wunderbaren Begleitung von Andrea und Susanne in der Lagerfeldausstellung in Bonn.

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Die Ausstellung ist ja in einigen Blogs hoch gelobt wurden. Ich fand sie gut, aber nicht überragend. Die Modelle konnte man sich relativ gut auf den Puppen anschauen. Ich persönlich hätte gern ein paar Fotos am Model gesehen. Und wenn möglich auch die dazu gehörigen Skizzen. Insgesamt war ich über die gute, aber nicht herausragende Verarbeitung erstaunt. Das hat mir Mut gemacht, das mir ein “Chaneljäckchen” auch akzeptabel gelingen könnte.

Einige kennen sicher das Buch von Claere Schaeffer zu diesem Thema. Natürlich habe ich es auch hier liegen und gelesen. Insgesamt war mir diese Art der Fertigung aber zu aufwendig. Für alle denen es ähnlich geht, habe ich den Werdegang der Jacke mit Fotos dokumentiert.

Mein Stoff ist von Linton Fabric. Die haben eine sehr schöne Auswahl und eine gute Qualität. Das Ganze nicht zum Schnäppchenpreis, aber es lohnt sich mal rein zu schauen. Die Lieferung erfolgte rasend schnell. Da kann sich so mancher deutscher Shop eine Scheibe abschneiden.

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Mein Schnittmuster ist aus “Meine Nähmode” . Ich habe den Schnitt schon einmal genäht und wusste das er gut sitzt.

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Alles feststecken und zuschneiden. In meinem Fall ist der Schnitt schon incl. 1,5 cm Nahtzugabe.

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Da der Stoff sich schlecht mit Kreide markieren lässt habe ich einfach einen goldenen Lackstift genommen. Das Ganze verschwindet ja eh in der Nahtzugabe.

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Danach werden die Armkugel,

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die Armausschnitte,

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Halsausschnitte und vorderer Ausschnitt/Revers mit Einlage verstärkt. Ebenso die Schulternähte.

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Futter in der selben Größe zuschneiden und einfach per Sprühzeitkleber (gibt es im Patchworkbedarf) auf den Stoff aufkleben.

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Ich lege das Futterteil auf die Stoffrückseite, klappe eine Hälfte nach oben und sprühe den Kleber auf. Die Randbereiche lasse ich frei. Da es sich um einen Sprühzeitkleber handelt braucht man da aber nicht so genau zu sein. Sollte der Futterstoff zu nah an der Nahtzugabe kleben kann man ihn ohne Probleme wieder abziehen. Nun den Futterstoff faltenfrei wieder auflegen und genau so mit der anderen Hälfte verfahren.

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Jetzt im Abstand von 4 cm zu den Nahtzugaben und 6 cm zum Saum Futter und Stoff mit Steppnähten verbinden. Das gibt dem Stoff mehr Stabilität.

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Mit eine Stichlänge von 5 mm funktioniert das gut.

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Wenn vorhanden ist ein Obertransportfuß nützlich.

 

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Ich beginne in der Mitte und arbeite dann abwechselnd zu den Seitennähten hin. Das mache Ganze mache ich einfach frei Hand.

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Später sind die Nähte auf dem Oberstoff kaum zu erkennen.

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So sehen die fertig gesteppten und gebügelten Teile aus.

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Jetzt die Nähte des Oberstoffes stecken und nähen. Hier ist es jetzt wichtig das nicht zu nah an der Nahtzugabe Futter und Oberstoff zusammen gesteppt wurden. Sonst reicht der Platz nicht für die Naht.

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Naht auseinander bügeln.

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Eine Hälfte des Futters glatt auf die auseinander gebügelten Nahtzugaben des Oberstoffes klappen und bügeln.

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Die Nahtzugabe der zweite Hälfte des Futters einschlagen, auf die erste (nicht eingeschlagene) Futterhälfte legen und fest stecken. Das Ganze auch wieder bügeln.

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Die Futternaht jetzt per Hand schließen. Das hört sich nach viel Arbeit an, läuft aber ganz gut wenn man einmal angefangen hat. So wird mit allen Nähten verfahren.

Von den vorderen Ausschnittnähten habe ich leider keine Fotos. Im Prinzip werden sie wie die Saumnähte gearbeitet.

Je nach Stoff und Schnitt kann es nötig sein in der Ärmelnaht einen Vliesstreifen zur Unterstützung der Form einzuarbeiten. Dann den Ärmel einsetzten und die Futternähte schließen.

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Auch der Saum wird mit einem Einlagestreifen verstärkt.

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Oberstoff in der passenden Saumlänge um bügeln. Futter passend kürzen.

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Futtersaum einschlagen, fest stecken und bügeln. Saumnaht auch per Hand schließen.

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Auch die Ärmelsäume werden genau so gearbeitet.

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Jetzt alles noch einmal ausbügeln und voila, fertig ist mein Chaneljäckchen. Wer mag kann die vorderen Ausschnitte noch mit Borte usw. verzieren.

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Hosenwetter

Der Herbst begrüßt mich heute mit Regen. Das perfekte Wetter um die frisch genähte Hose auszuführen.
Der Schnitt ist mein eigener. Der Stoff ein Elastic-Jacquard vom Stoffmarkt in Aachen. Ein breiter Gummibund macht die Hose gemütlich.

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Bequem wie eine Jogginghose und auf Arbeit gut tragbar. Für mich die ideale Hose. Mehr herbstliches gibt es heute hier.