Feintunning am Sommerkleid

Hier hatte ich von meinem ersten Sommerkleid nach eigenem Grundschnitt schon einmal geschrieben. Leider waren noch einige Fehler drin. Hier kommt jetzt die überarbeitete Version. Aus dem Grundschnitt, ohne Zugaben, Ausschnitt etwas eingekniffen und Armausschnitte nach vorn etwas vergrößert.

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Das Kleid trägt sich wunderbar und ich mag es sehr gern. Der etwas verkniffene Gesichtsausdruck ist der Hitze geschuldet. Eventuell setze ich die Taille noch einen knappen cm tiefer.

Und weil es heute passt verlinke ich hier.

Sommer für einen Tag!

Zumindest verspricht dies der Wetterbericht für den heutigen Tag. Eine gute Gelegenheit das erste neue Sommerkleid für dieses Jahr aus dem Schrank bzw. aus der Bügelwäsche zu holen.

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Den Schnitt habe ich auf Basis meines Kleidergrundschnittes konstruiert. Leider war ich bei den Zugaben zu großzügig. Ich musste an dem Kleid ziemlich viel korrigieren. Dazu kommt das die Kurve für die leicht überschnittenen Schultern nicht stimmt und der Ausschnitt zu weit ist. Dies alles ist am nächsten Schnitt schon geändert, neu genäht und für gut befunden worden. Dieses zweite Sommerkleid für 2015 gibt es hier demnächst zu sehen.

Ein WWWK

Nach dem WWW gibt es heute ein WWWK – ein wollig warmes Winterkleid.

Ich habe ja schon einige Konstruktionsmethoden ausprobiert, aber so ganz zufrieden war ich bisher nicht. Das Ganze war mir zu wenig nachvollziehbar, zu viele Formeln bei denen ich nicht weiß was passiert. Die liebe Julia legte mir “Patternmaking for Fashion Design” von Helen Joseph Armstrong ans Herz. Das Buch an sich ist schon fast seit einem Jahr in meinem Besitz. Allein die blöde Umrechnerei von inch in cm hielt mich ab die Konstruktion auszuprobieren. Während der Weihnachtsferien ergab sich ein Zeitfenster mit genügend Ruhe um es doch zu wagen. Und ich bin sehr begeistert. Für mich ist es logischer und nachvollziehbarer. Aber das ist sicher Geschmackssache.
Ich habe einen Oberteilgrundschnitt und erstmals einen Kleidergrundschnitt konstruiert. Aus dem Kleidergrundschnitt habe ich folgendes Modell entwickelt.

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Die Idee an sich basiert auf dem allseits beliebten Dakotakleid. Allerdings wollte ich keine langen Ärmel und nicht diesen aufklaffenden Ausschnitt. Ich bin mit dem Kleid sehr zufrieden. Es trägt sich wunderbar. Das Shirt darunter ist aus der Burda 12/2014 und passt oh Wunder ohne Änderungen. Kleid und Shirt werden auf jeden Fall Nachfolger bekommen. Und weil es so schön passt verlinke ich heute mal zum MMM.

Neue Weste zum alten Rock

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Der Rock ist schon älter und hier schon einmal gezeigt. Ich stelle gerade fest das der Post so ziemlich genau vor einem Jahr war. Gefühlt ist es schon viel länger her und in der Zwischenzeit konnte ich mir bezüglich Konstruktion einiges mehr an Wissen aneignen. Nicht zuletzt auf Grund sanften Drucks von Michou.

Die Weste ist aus einer alten Burda. Zu der Zeit hatte ich noch gar nicht wieder angefangen zu nähen. Warum ich die damals gekauft habe weiß ich heute auch nicht mehr. Egal. Den Schnitt fand ich interessant und aus den Miniresten vom Rock konnte ich sogar alle Teile zuschneiden. Mit dem Sitz bin ich nicht ganz zufrieden, was aber auch am Stoff liegt. Er weitet sich aus unerfindlichen Gründen durch pures rumliegen. Aber die Idee Rock/Weste gefällt mir und wird weiter verfolgt.

WWW, oder…

…wollig, warmer Winterrock. Die Idee kam wieder von einem Foto aus einer Zeitschrift.
DSC00303 (Medium)Die Idee mit der Falte in der Mitte gefällt mir. Ein Schnitt in A-Linie nach meiner Grundkonstruktion war vorhanden. Ich musste nur die Falte hinzufügen.DSC00297 (Medium) DSC00298 (Medium) DSC00299 (Medium)

Der Rock ist sehr bequem und bekommt auf jeden Fall einen Nachfolger. Hier wartet noch ein blau/roter Fischgrat.

Winterkleider II

Das nächste Romanitkleid ist fertig. Die Idee kommt von diesem Foto.

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Konstruiert habe ich wieder auf Basis meines Grundschnittes. Ich habe versucht die Mängel der letzten Version zu beheben. Schulterbreite, Armausschnitt und Gesamtweite.

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Ich bin ganz zufrieden damit. Die Ärmelkugel könnte etwas höher und der vordere Armausschnitt braucht noch eine kleine Änderung. Aber Kates Kleid sitzt auch nicht optimal.

Winterkleider

Ja, ich nähe noch. Nur auf Grund technischer Probleme gab es hier eine kleine Blogpause.

Im Winter trage ich immer gern Romanitkleider. Sie sind bequem, warm, wasch- und bügelfreundlich. Bisher habe ich diese Kleider nach einem Pi mal Daumen geänderten Knip-Schnitt genäht. Jetzt musste eine Eigenkonstruktion her. Also Grundschnitt zeichnen und anpassen.

Die erste Version:

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Die zweite Version:
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Wahrscheinlich sieht kein Mensch einen Unterschied, nur ich. Das Tragegefühl war nicht so optimal. Ich habe die Taillennaht verändert und es fühlt sich jetzt besser an. Außerdem stimmt die Schulterbreite nicht, auch bei der Ärmelkonstruktion hatte sich ein Fehler eingeschlichen.Mittlerweile gibt es zwei überarbeitete Versionen. Bilder kommen noch.

Einen Herbstmantel habe ich während der Herbstferien (wie passend : ) ) genäht und auch schon oft getragen. Der Schnitt ist aus einer alten Patrones. Leider ist auch hier die Schulterbreite zu breit. So etwas passiert wenn es schnell gehen muss. Der Stoff fusselte so furchtbar das ich das Ganze so schnell wie möglich vom Nähtisch haben wollte. Der Mantel trägt sich trotzdem sehr gut. Er ist wunderbar leicht und für herbstliche Temperaturen optimal.

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Kleine Boote im roten Meer

 

In diesen Stoff habe ich mich verliebt. Kleine hellblaue Papierboote schwimmen im roten Meer. Leider ist der Baumwollstoff nicht ganz so fließend wie gewünscht.

Das Oberteil ist wieder nach der Bunka-Konstruktion mit kleinen Änderungen. Die Schulterschräge habe ich nach außen hin angehoben, Vorderteilbreite um 2 cm reduziert und die Seitennaht 1 cm nach vorn verlegt. Und an den Abnähern habe ich noch einiges geändert.

Das Rockteil habe ich aus einem meiner japanischen Schnittmusterbücher. Hier in Kombination mit dem original Oberteil.

Ich bin mit dem Ergebniss ganz zufrieden. Eventuell kann der Rock noch etwas kürzer und die Armausschnitte im Schulterbereich können noch eine kleine Änderung vertragen. Aber heute genieße ich mein neues Kleid erst einmal bei wunderbarem Sommerwetter.

Ein Sommerkleid!

Endlich habe ich mit meiner ganzen Schnittkonstruktion mal etwas tragbares zu Stande gebracht.

Da ich mit den Ärmeln nach Aldrich so gar nicht weiter kam habe ich einen weiteren Versuch nach Bunka gewagt und bin ganz zufrieden.
Mit japanischen Schnittmustern bin ich ja immer gut zu recht gekommen. Also habe ich der japanischen Schnittkonstruktion eine Chance gegeben.
Ein paar Kleinigkeiten sind noch zu ändern, aber alles in allem ist das Kleid tragbar.