Live from Munich

Eine glückliche Fügung sorgt dafür das ich diese Woche in München verbringen darf. Mein absolutes Highlight bisher, die Gaultier Ausstellung in der Münchner Kunsthalle. Sehr umfangreich, man kann die Objekte gut aus der Nähe betrachten und eine Animation der Gesichter sorgt für eine lebendigen Effekt bei den Puppen. Ein Laufband mit Puppen auf einem Laufsteg vermittelt den Eindruck bei einer Fashionshow dabei zu sein. Mir hat diese Ausstellung deutlich besser gefallen als die Lagerfeld-Ausstellung in Bonn.

Nun aber zu meinem heutigen MMM Outfit.

   

  

 

Der Schmitt ist der gleiche wie hier. Die von Burda vorgesehene Schleife habe ich gegen eine krawattenartige Version ersetzt. Für die Manschetten habe ich ausversehen ein breiteres Schnittteil von einem anderen Schnitt verwendet und musste das Ganze in Form einer doppelten Manschette mit selbst gemachten Manschettenknöpfen retten.

   

 

Die Knöpfe sind nicht meine erste Wahl, aber es waren die einzig passenden aus meinem Vorrat. Da wird es noch andere geben.    

Und hier der Link zum MMM.

 

Blusenherbst

Burda und ich, das ging bisher gar nicht. Nichts desto trotz besitze ich etliche Ausgaben dieser Zeitschrift. Auf der Suche nach einem lässigen Blusenschnitt bin ich in der Ausgabe 12/2013 fündig geworden. 

  

 

  
  
Versuch macht klug und dieser Versuch hat sich eindeutig gelohnt. Das Blüschen trägt sich wunderbar und bekommt auf jeden Fall noch einen Nachfolger. 

Mal wieder eine Hose

Im Moment trage ich gerne wieder Hosen. Also musste Nachschub her. Die Idee für dieses Modell kommt von einer Kaufhose und die Hose wurde auf Basis meines Hosengrundschnittes konstruiert.

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Die Hose ist aus dunkelblauem Gabardine der sich zwar furchtbar harsch anfasst, aber sehr angenehm trägt. Durch den breiten Jerseybund mit einem 5 cm breitem Gummi ist die Hose wunderbar bequem und trotz Gewichtsjojo prima tragbar.
Die Bluse ist vom letzten Jahr und wird immer noch gern getragen. Hier seht ihr das “baugleiche” Modell in einer anderen Farbe.

Ein WWWK

Nach dem WWW gibt es heute ein WWWK – ein wollig warmes Winterkleid.

Ich habe ja schon einige Konstruktionsmethoden ausprobiert, aber so ganz zufrieden war ich bisher nicht. Das Ganze war mir zu wenig nachvollziehbar, zu viele Formeln bei denen ich nicht weiß was passiert. Die liebe Julia legte mir “Patternmaking for Fashion Design” von Helen Joseph Armstrong ans Herz. Das Buch an sich ist schon fast seit einem Jahr in meinem Besitz. Allein die blöde Umrechnerei von inch in cm hielt mich ab die Konstruktion auszuprobieren. Während der Weihnachtsferien ergab sich ein Zeitfenster mit genügend Ruhe um es doch zu wagen. Und ich bin sehr begeistert. Für mich ist es logischer und nachvollziehbarer. Aber das ist sicher Geschmackssache.
Ich habe einen Oberteilgrundschnitt und erstmals einen Kleidergrundschnitt konstruiert. Aus dem Kleidergrundschnitt habe ich folgendes Modell entwickelt.

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Die Idee an sich basiert auf dem allseits beliebten Dakotakleid. Allerdings wollte ich keine langen Ärmel und nicht diesen aufklaffenden Ausschnitt. Ich bin mit dem Kleid sehr zufrieden. Es trägt sich wunderbar. Das Shirt darunter ist aus der Burda 12/2014 und passt oh Wunder ohne Änderungen. Kleid und Shirt werden auf jeden Fall Nachfolger bekommen. Und weil es so schön passt verlinke ich heute mal zum MMM.

Neue Weste zum alten Rock

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Der Rock ist schon älter und hier schon einmal gezeigt. Ich stelle gerade fest das der Post so ziemlich genau vor einem Jahr war. Gefühlt ist es schon viel länger her und in der Zwischenzeit konnte ich mir bezüglich Konstruktion einiges mehr an Wissen aneignen. Nicht zuletzt auf Grund sanften Drucks von Michou.

Die Weste ist aus einer alten Burda. Zu der Zeit hatte ich noch gar nicht wieder angefangen zu nähen. Warum ich die damals gekauft habe weiß ich heute auch nicht mehr. Egal. Den Schnitt fand ich interessant und aus den Miniresten vom Rock konnte ich sogar alle Teile zuschneiden. Mit dem Sitz bin ich nicht ganz zufrieden, was aber auch am Stoff liegt. Er weitet sich aus unerfindlichen Gründen durch pures rumliegen. Aber die Idee Rock/Weste gefällt mir und wird weiter verfolgt.

Farbenfroh in den Herbst

Der Stoff ist nicht so ganz meine Farbe, ich glaube er befindet sich schon gut 8-9 Jahre in meinem Stofflager. Heute würde ich ihn nicht mehr kaufen. Trotz allem finde ich das Endprodukt gelungen. Der Schnitt ist aus meinem Grundschnitt konstruiert. Die Inspiration kommt von einer gekauften Bluse.
Ich finde den Sitz gut, nur die Schulterschräge passt nicht so ganz. Das habe ich nach den Fotos direkt geändert. Die Hose ist gekauft und sitzt leider nicht perfekt, hat aber genau die richtige Poly/Viskose/Elasthan-Mischung die eine bequeme schmale Hose braucht.
Eventuell nähe ich morgen beim Nähkränzchen eine zweite Version aus diesem Stoff.

Heute im Geburtstagsoutfit

Naja, ehrlicher Weise war es gestern. Und nicht ich war das Geburtstagskind sondern der beste Schwiegervater feierte seinen 75. Geburtstag.

Natürlich habe ich mir noch ein Strickjäckchen übergezogen, denn der Sommer ist eindeutig vorbei.

Die Hose habe ich hier schon einmal vorgestellt und die Bluse aus Baumwollbatist ist aus der Burda 08/2013. Ich habe die Ärmel weg gelassen und finde die Schulterbreite könnte etwas breiter sein. Das habe ich beim zweiten Modell auch berücksichtigt. Die Schluppe hat es mir besonders angetan. Allerliebst!

Rechtes oder linkes Bein…

… welche Länge soll es sein.
Ich habe mich mal wieder an Hosen gewagt. Diesmal sollte es eine schmale Hose werden. Als Basis habe ich wieder meinen selbst konstruierten Hosenschnitt genommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Tja, und welche Länge soll sie nun haben? Ich tendiere zur linken Hosenbeinlänge.

 

 

 

 

 

Und nochmal Details zum Sitz der Hose.

Die Schrittnaht könnte noch etwas tiefer und beim nächsten mal werden die Taschenbeutel etwas größer.

Das Oberteil war mein Märzprojekt. Es ist das Modell Rose aus dem Buch Breeze von Kim Hargreaves. Gestrickt habe ich mit Junghans Bamboo-Cotten.

Da die Fotos mal wieder husch, husch entstanden sind hat natürlich keine auf die richtige Lage des Kragens geachtet.

MMM 20/2012

Heute bin ich bis auf die Schuhe und die Unterwäsche komplett me made.
Das Jacket  ist aus einem meiner Japanbücher.
Schnitt: Japanbuch
Stoff: fester Jackenjersey
Schwierigkeitsgrad: mittel
Schnittanpassung: rückwärtige Naht mehr auf Taille getrimmt
werde ich den Schnitt noch einmal nähen? ja, schwarzer Stoff liegt schon parat

 

 

 


 

 

 

Schnitt: Ottobre 06/2006
Stoff: Baumwolle/Elasthan
Schwierigkeitsgrad: einfach
Schnittanpassung: Ausschnitt geändert
werde ich den Schnitt noch einmal nähen? ja

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und die Hose ist wieder nach meinem eigenen Grundschnitt. Ich habe mich dabei von einem Modell aus der Burda 08/2012 inspirieren lassen.

Schnitt: atelier felu
Stoff: ich vermute irgend eine Polymischung mit Elasthan vom Stoffmarkt
Schwierigkeitsgrad: einfach
Schnittanpassung: keine
werde ich den Schnitt noch einmal nähen? ja, die Hose ist einfach irre bequem

Alle Damen sind wie immer hier versammelt.

MMM 15/2012

Mich hat die Sommergrippe erwischt, deshalb heute etwas altes bequemes.

Die Bluse habe ich hier schon mal vorgestellt und die Hose hier. Die Hose sitzt mittlerweile etwas spack. Die 3 Kilo zu viel lassen sich in der Hose nicht verheimlichen.

Alle anderen Damen wie immer hier.