Ein WWWK

Nach dem WWW gibt es heute ein WWWK – ein wollig warmes Winterkleid.

Ich habe ja schon einige Konstruktionsmethoden ausprobiert, aber so ganz zufrieden war ich bisher nicht. Das Ganze war mir zu wenig nachvollziehbar, zu viele Formeln bei denen ich nicht weiß was passiert. Die liebe Julia legte mir “Patternmaking for Fashion Design” von Helen Joseph Armstrong ans Herz. Das Buch an sich ist schon fast seit einem Jahr in meinem Besitz. Allein die blöde Umrechnerei von inch in cm hielt mich ab die Konstruktion auszuprobieren. Während der Weihnachtsferien ergab sich ein Zeitfenster mit genügend Ruhe um es doch zu wagen. Und ich bin sehr begeistert. Für mich ist es logischer und nachvollziehbarer. Aber das ist sicher Geschmackssache.
Ich habe einen Oberteilgrundschnitt und erstmals einen Kleidergrundschnitt konstruiert. Aus dem Kleidergrundschnitt habe ich folgendes Modell entwickelt.

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Die Idee an sich basiert auf dem allseits beliebten Dakotakleid. Allerdings wollte ich keine langen Ärmel und nicht diesen aufklaffenden Ausschnitt. Ich bin mit dem Kleid sehr zufrieden. Es trägt sich wunderbar. Das Shirt darunter ist aus der Burda 12/2014 und passt oh Wunder ohne Änderungen. Kleid und Shirt werden auf jeden Fall Nachfolger bekommen. Und weil es so schön passt verlinke ich heute mal zum MMM.