Der Kampf mit dem Fisch,

…mit dem Ärmelfisch. Allein schon der Name dieses Teils sorgt für Falten auf der Stirn.
Wie um Himmels Willen nähe ich dieses Teil in den Mantelärmel? Wo ist vorn und hinten? Was ist rechts und links. Nach intensiver Internetrecherche hoffe ich das Mysterium gelöst zu haben.

Zumindest finde ich den Sitz der Ärmel mit besser als ohne.

Und jetzt darf geraten werden in welchem Ärmel sich der Fisch tummelt.
Es ist der Rechte. Polster und Fisch sind für die Fotos nur schnell festgesteckt und der Mantel noch nicht ausgebügelt. Es ist also noch Luft nach oben.

Und so sieht das ganze von innen aus.
Wenn alles klappt wird der Mantel als Märzprojekt auch tatsächlich im März fertig. Bei dem Pullover kann ich das nicht versprechen.

 

Der Kunde ist der Feind!

Michou wünschte sich mehr persönliches im Blog. Also bitte schön, dann kotze ich mich hier aus statt beim Herzallerliebsten.

Selten wage ich mich hinaus in die verschiedenen Geschäfte die die Kaiserstadt so zu bieten hat. Wenn möglich vermeide ich es, außer es handelt sich um Stoffläden. Klamotten nähe ich schließlich selbst und Schuhe und Unterwäsche passen nur von einer bestimmten Firma. Da ist die Internetbestellung mein Freund.

Heute musste ich im Auftrag des Osterhasen in die Stadt. Und nicht nur wegen der frostigen Temperaturen fühlte ich mich nicht willkommen. Im ersten Geschäft kaufte ich eine Uhr, damit Herr Fe künftig pünktlich an Schule und Bus ist. Das Shoppingerlebnis hielt sich in Grenzen. Während des gesamten Verkauf unterhielt sich die Verkäuferin mit ihrem Kollegen. Da war ich als Kunde eher ein kleiner König. Beziehungsweise kleine  Königin.

Zum Spass warf ich noch einen Blick in die Klamottenabteilung. Wer bitte schön außer 16jährigen schlanken, blond gelockten Mädchen kann und möchte diese Farben tragen? Einmal mehr bin ich glücklich das ich nähen kann.

Um mich aufzuheitern machte ich Station im Lieblingskosmetikladen. Hach, freundliche Bedienung, alles vorrätig und noch einen netten Schwatz. Was will Frau ähm Königin mehr.

Nach diesem Erlebnis forderte ich das Schicksal heraus. Im Gegensatz zu vielen anderen Näherinnen trage ich doch noch ab und zu Jeans. Macht sich für Fahrradtouren einfach besser. Meine aktuelle Lieblingsjeans hat Auflösungserscheinungen und Ersatz muss her.
Also durchsuchte ich hoch motiviert das Jeansregal. Dabei schubst mich die Verkäuferin doch 3 mal zu Seite weil sie aufräumen muss. Offenbar wird der Feind, Entschuldigung Kunde,erst interessant wenn man auf das Preisschild sein Verkäuferklebeschildchen papen kann. Grr!
Ich habe den Laden wütend verlassen und verweigere mich hiermit allen diesjährigen Fahrradtouren wegen fehlender Hose. Statt dessen werde ich auf der Terrasse  des Ferienhauses sitzen Kaffee trinken, stricken und mhh, Mist das ich die Nähmaschine nicht mitnehmen darf.

Reste!

Das ist alles was übrig bleibt wenn man statt 3 m Stoff nur 2,60 m für den Trenchcoat hat. Sehr, sehr übersichtlich. Und ein kleines bisschen gepfuscht habe ich auch. Aber dazu später mehr.

Jetzt heißt es Passzeichen übertragen und Einlage aufbügeln.